Apparative intermittierende Kompression mit HYDROPRESS




Die apparative intermittierende Kompression (AIK) wird in Deutschland erst seit ca.
30 Jahren in bedeutendem Umfang betrieben. Anerkannte Gerätesysteme werden
in Klinik und Arztpraxen professionell zur Therapie von venösen oder lymphati-
schen Staukrankheiten der Extremitäten eingesetzt und – seit der Zulassung zur
ärztlichen Verordnung im Jahre 1982 – auch in der Heimtherapie verwendet.
Die apparative intermittierende Kompression kann im Rahmen der komplexen
physikalischen Entstauungstherapie ein wichtiger Bestandteil sein, da die
Behandlungserfolge der manuellen Lymphdrainage gesichert werden können. Die
Therapie wird in Arztpraxis oder Klinik durchgeführt und ist als ärztliche Leistung
abrechenbar. Bei Patienten ist diese spürbar körpernahe Behandlung akzeptiert
und beliebt, was auf objektive Heilungserfolge und auch auf das subjektive
Wohlbefinden während und nach der Behandlung zurückzuführen ist. Die beim
Arzt begonnene Therapie kann mittels eines Heimgerätes zu Hause fortgesetzt
werden und erspart damit dem Patienten Wege und Zeit.